Klasse 2b – Wir sind die neuen Kulturstrolche der Comeniusschule!

 

In diesem 1.Halbjahr des Schuljahres 2017/18 war unser Partner das Theater Paderborn.  Im Unterricht haben wir uns zuerst mit dem Bilderbuch „Julia und Anton im Theater“ auf dieses Thema vorbereitet (Was ist ein Theater ? Wer arbeitet dort?).  Am 18.10.17 fuhren wir mit dem Bus ins Theater, wo wir uns bei einer Führung alles ansehen durften. Das war sehr interessant, denn wir besuchten zum Beispiel auch die Schneiderei, die Tischlerei und den Malsaal. Besonders beeindruckt waren wir von dem Kostüm-Fundus, in dem viele verschiedene Kleidungsstücke, Schuhe, Taschen und Perücken lagern, mit denen die Schauspieler sich verkleiden. Alle Kinder durften sich auch einmal auf die große Bühne stellen und von dort aus in den riesigen Zuschauerraum sehen. Anschließend nahmen wir im Theater-Treff an einem Schauspiel-Workshop teil. Dabei konnten alle Kinder bei verschiedenen Übungen ihr schauspielerisches Talent zeigen.

 

Im nächsten Halbjahr werden wir mit der „Schule für Musik e.V.“ gemeinsam arbeiten. Wir freuen uns schon sehr darauf!

(von Lena Hergesell)

Robotik im Computermuseum HNF

 

Die Kulturstrolche der Comeniusschule, die Klasse 4a, besuchten am 15. und 16. März 2017 das weltgrößte Computermuseum, das Heinz Nixdorf MuseumsForum und erhielten eine Führung zu dem Thema "Roboter".

Dabei lernten wir einen Vorfahren der heutigen Roboter, den "Schachtürken" kennen.

Danach trafen wir auf "Petra", einen Roboter, der uns zu anderen interessanten Robotern führte und mit der wir Verstecken spielten. Mit "Peter" trafen wir auf der nächsten Etage auf einen "männlichen" Roboter, der uns auch weiter führte.

Der Androide "Pepper" tanzte oder sprach mit uns. Andere Computer reagierten auf unsere Sinne oder Mimik, konnten nur mit den Augen bedient werden oder ließen uns vorstellen, wir würden ein Flugzeug steuern.

Sehr beeindruckend war auch der humanoide Androide "Nadine", ein Roboter, der aussah wie eine Frau und überhaupt nicht "künstlich" aussah, sondern "echt", sie zwinkerte mit den Augen wie ein Mensch und bewegte Kopf und Arme. Sie agierte interaktiv, d.h. stellte Fragen und antwortete auf Fragen. Sie winkte sogar zurück, wenn man ihr zuwinkte. 

Der Zeichenroboter "Vincent" zeichnete unser Porträt.

So viele interessante Roboter und Computer kann man ausprobieren, sodass man bestimmt noch mal hinfährt, weil es immer wieder Neues zu entdecken gibt.

Jeweils die andere Hälfte der Klasse nahm an einer Einführung in die "Robotik" teil. Dort lernten wir einen Lego-Roboter zu programmieren, sodass er einen Parcours durchfahren konnte, mit einem angebauten Schieber ein "Zimmer" aufräumen konnte und am Schluss programmierte jeder so, dass alle gegeneinander im Sumo-Kampf  antraten, wessen Roboter umfiel, der war "raus".

Das machte Spaß und wir haben viel gelernt!

Weitere Fotos gibt es hier.

 

 (von Sabie Vorsmann)

 

Besuch von Musikern bei den Kulturstrolchen

Am 19.05.2016 besuchten uns 4 Musiker der Nordwestdeutschen Philharmonie in der Schule. Im Musikraum begrüßten sie uns mit gespielter Musik und danach stellte uns jeder sein Instrument genau vor: die Klarinette, die Querflöte, die Oboe und das Fagott. Obwohl wir sie schon vom Konzert in der Paderhalle kannten, haben wir sie so noch einmal von Nahem gesehen und gehört und noch Genaueres über die Instrumente gelernt. 

 

(von Sabine Vorsmann)

Neues von den Kulturstrolchen (2. Halbjahr 2015/16) - Tanzbau

 

Kulturstrolche im Tanzbau

An drei Freitagen im April fuhren wir zum Tanzstudio "Tanzbau". Dort zeigte und übte Frau Broer mit uns Tanzschritte, Dehnungsübungen und Tanzfolgen.

Dabei setzten wir das Gedicht "Das Wasser" von James Krüss als Tanz um. Es passte zu unserer Sachunterrichtseinheit "Wasser und Wetter".

Den Tanz führten wir dann beim Morgensingen in der Aula auf und den anderen Kindern und Lehrern hat es so gut gefallen, dass wir ihn auch zur Begrüßung der neuen Erstklässler nach den Sommerferien noch einmal vorführen werden.

 

(von Sabine Vorsmann)

Neues von den Kulturstrolchen (1. Halbjahr 2015/16)

 

Die Kulturstrolche als Archäologen

 

Die Kulturstrolche = die Klasse 3a fuhr am 26.10.2015 zur Kaiserpfalz.

 

Das ist ein Museum hinter dem Paderborner Dom, in dem Funde ausgestellt werden.

 

Wir trafen dort Frau Dr. Christiane Wabinski, die uns Siebe, Eimer und Schaufeln austeilte. Dann ging sie mit uns zu einer großen Ausgrabungsstelle vor dem ehemaligen Landeshospital. An manchen Stellen entdeckten wir auch noch, dass es früher ein Krankenhaus war. Davor zeigte uns Frau Dr. Gai, eine Stadtarchäologin, was sie schon bei ihren Ausgrabungen entdeckt hatten, nämlich verschiedene Erdschichten, Mauern eines Zimmers eines Klosters und eine Latrine, in die früher aller Müll hineingeworfen wurde. Aus einem großen Berg abgetragener Erde durften alle Kinder der Klasse mit der Schaufel und dem Eimer etwas Erde holen und Abraum durchsieben.

 

Dabei wurden Scherben von Tongefäßen oder Tellern und Knochen von Tieren, aber auch Schrauben und Nägel gefunden. Diese Funde wurden abgegeben und sortiert.

 

Was damit weiter passiert, erfahren wir bei unseren nächsten Treffen in der Kaiserpfalz.

Als Vorbereitung haben wir etwas über Archäologie gelesen. Außerdem haben wir einen Film von der Kaiserpfalz ausgeliehen und angeschaut:

Kalle der Museumsmaulwurf

Eigentlich hat sich Kalle der Museumsmaulwurf auf Ferien eingestellt: Nur essen und faulenzen möchte er. Doch stattdessen beginnt der Tag ganz anders. Die Vorratskammer ist leer, der Magen knurrt und dann versperrt auch noch ein Hindernis den Maulwurfsgang. Kalle beschließt, seine Freunde, die Archäologen, hinzuzuziehen. Im Handumdrehen befindet er sich mitten in einer archäologischen Ausgrabung und damit ist es mit den gemütlichen Ferientagen auch schon vorbei. Gemeinsam tragen sie Erde ab, bergen Funde und sichern Spuren. Allerdings haben die Archäologen oft eine etwas andere Vorstellung vom Ausgraben als Kalle ...

 

Wieder in der Kaiserpfalz

Bei weiteren Besuchen im Museum in der Kaiserpfalz drangen die Kulturstrolche der Comeniusschule nun noch tiefer ein in das interessante Arbeitsfeld der Archäologen und Museumsmitarbeiter. Was passiert eigentlich genau mit den Funden nach der Ausgrabung?

In den archäologischen Werkstätten, die eigens für uns aufgebaut wurden, probierten sie die fachgerechte Fundbearbeitung selbst aus. Hier galt es, die Funde zunächst genau zu untersuchen, die Formen zu bestimmen, eine Datierung zu wagen und sie zeichnerisch zu rekonstruieren. Sie untersuchten Münzen, Tier- und Pflanzenreste und fanden heraus, wie man anhand der Jahrringe das Alter von Holzfunden feststellen kann.

Bei einem abschließenden Besuch am 11. November erlebten die Kinder, was die Archäologen über diesen besonderen historischen Ort „Kaiserpfalz“ herausgefunden haben und was das eigentlich ist, eine Pfalz.

 

Sie erkundeten die über 1000 Jahre alten Mauerreste und besuchten die Ausstellung über die Kaiserpfalz.

Hier erfuhren sie, was die archäologischen Funde über diesen Ort und seine Bedeutung in der Vergangenheit verraten.

Die Kinder fanden bei einem Bilder-Such-Rätsel die ausgestellten Stücke, nahmen Informationen dazu auf und stellten diese den anderen Kindern vor.

Außerdem besuchte uns in diesem Halbjahr Frau Neumüller, eine ausgebildete Sängerin, 3 mal und machte mit uns eine interessante Musikstunde, die allen Kindern viel Spaß gemacht hat. Sie machte mit uns Stimmübungen, z.B. Aufzug fahren und Rhythmusübungen mit Instrumenten und wir lernten mit ihr das anfangs komplizierte "Kulturstrolche-Lied", was dann aber gut klappte.

Zu den Fotos geht es hier: Foto

(von Sabine Vorsmann)

 

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